Die Firma wurde 1951 als Argor SA in Chiasso gegründet. 1960 erwarb die UBS (Union Bank of Switzerland) einen Anteil von 80% an der Firma und bekam 1973 schliesslich den vollen Besitz über Argor SA. 1986 wurde die Argor-Heraeus SA aus dem Zusammenschluß der UBS und der Heraeus Holding GmbH errichtet.
Argor-Heraeus hat eine Palette von 23 verschiedene Arten von Goldbarren, davon 6 gegossene Goldbarren, 11 geprägte und 6 sogenannte "Kinebars" (geprägte Goldbarren mit einem Hologramm auf der Rückseite, welches für die Echtheit des Goldbarren garantiert).
Die Größen der verschiedenen Goldbarrenarten sind:
Argor-Heraeus stellt ausserdem in Zusammenarbeit mit der Münze Österreich AG, der Commerzbank sowie Heraeus eine weite Palette an maßgefertigten gegossenen und geprägten Goldbarren her.
Die Firma ist bekannt für die Herstellung von speziell angefertigten Goldbarren für Banken in der ganzen Welt, besonders in Europa, den GUS-Staaten und im Mittleren Osten.
Geschichte der Heraeus Goldbarren
1952 brachte Argor SA fünf gegossene Goldbarren heraus: 400 Unzen, 500 g, 250 g, 200 g und 100 g. Ausserdem wurden im selben Jahr noch 6 geprägte Goldbarren herausgebracht: 100 g, 50 g, 25 g, 20 g, 10 g und 5 g.
1979 wurden weiterhin die 1 Unzen, 1/2 Unzen sowie 1/4 Unzen geprägten Goldbarren eingeführt und anschließend 1980 die 2,5 g, 2 g und 1 g Goldbarren. 10 Tola Goldbarren mit Bestimmungsziel Mittlerer Osten und Indien wurden zum ersten Mal 1960 hergestellt, und die 5 und 1 Tael Goldbarren, welche für Hong-Kong bestimmt waren, kamen 1980 heraus.
Obwohl Argor-Heraeus kleine Goldbarren mit aufgestempeltem Kennzeichen bereits seit Ende 1986 herstellt, sind solche Goldbarren erst seit 1999 wirklich international erhältlich.
Ausserdem ist Argor-Heraeus als der einzige bekannte Hersteller von Kinebars-Goldbarren bekannt, und 1994 wurden sechs verschiedene Größen dieser besonderen Goldbarren herausgebracht: 20 g, 10 g, 5 g, 2 g, 1 g und 1 Unze.