Die britischen Britannia-Goldmünzen, der American Eagle und der beliebte Krügerrand bestehen alle aus 22 Karat Gold. Die Wiener Philharmonika, die Australian Nuggets, die Pandas aus China sowie die kanadischen Maple Leafs bestehen sogar aus 24 Karat Gold.
Das Problem mit .999 feinem Gold ist, dass es sehr weich ist und die Herstellung von Goldketten daher nicht ganz leicht ist. Daher ist der Preis für 999 Goldschmuck in der Regel sehr hoch, besonders wenn er von Hand produziert wurde. Ausserdem ist das Gold auch sehr weich und kann über die Zeit hinweg einige Kratzer
Die ersten Goldmünzen mit .999 feinem Gold waren die kanadischen Maple Leafs, die zum ersten Mal im Jahr 1979 hergestellt wurden. Zuerst waren sie "nur" .999 fein, später kamen neue Versionen hinzu, die sogar einen Feingehalt von .9999 (d.h. 99,99% Gold) enthielten.
Generell ist der Feingehalt für Anlagezwecke zweitranging, da nur der tatsächliche Goldgehalt zählt, und der ist in allen genannten Anlagemünzen eben 1 Unze (ca. 31,1 g). Auf der anderen Seite könnte es sogar besser sein, nicht ganz so feine Goldmünzen zu kaufen, da diese robuster sind und nicht so anfällig für Kratzer sind. Der Krügerrand ist z.B. eine der widerstandsfähigeren Goldmünzen. Der aktuelle Goldpreis, den Sie täglich nachschauen können, steht immer für 1 Unze pures, also 999, Gold.