Die Feinheit beim Feinsilber bedeutet, wie hoch der Gehalt des Edelmetalls am Gesamtgewicht des Silbergegenstandes ist; bei Sterlingsilber beträgt z.B. der Anteil an Silber 92,5%, die restlichen 7,5% sind meist eine Legierung aus Kupfer o.ä.
Meistens wird der Feingehalt in Tausendsteln angegeben, oder aber auch in Karat. Dabei wären 24 Karat eigentliches pures Feinsilber, was allerdings technisch nicht möglich ist. Daher bezeichnet Feinsilber meistens einen Reinheitsgrad von bis zu maximal 99,999%.
Feinsilber ist also ähnlich wie Feingold, sehr beliebt, aber wie gesagt technisch gesehen nicht
Silbermünzen, vor allem die modernen Anlagemünzen, wie der kanadische Silber Maple Leaf, der amerikanische Silber Eagle, oder der chinesische Silber Panda, bestehen zumeist aus fast vollständig reinem Silber (bis zu 99,99%, oder 24 Karat), ebenso auch die Silberbarren. Aus diesem Grund benötigt dieses Silber auch eine größere Sorgfalt und Pflege, da es sonst sehr leicht zerkratzen kann.
Silber ist im Gegensatz zu Gold viel günstiger und daher eigentlich für jedermann erschwinglich. Natürlich hängt dies aber immer vom aktuellen Silberpreis ab.
Folgend eine Tabelle, die die Reinheiten von Feinsilber in den verschiedenen Maßeinheiten zeigt: