Nach dem Prägungsstart der 100-Euro-Goldmünzen 2002 hatte die Münze im Jahr 2003 als Motiv die Unesco Weltkulturerbestadt Quedlingburg. 2004 war das Motiv die Weltkulturerbestadt Bamberg und 2005, ein Jahr vor der Fussball-WM in Deutschland, gab es eine entsprechende 100-Euro-Goldmünze mit dem Titel "FIFA FUSSBALL-WELTMEISTERSCHAFT - DEUTSCHLAND 2006".
Das Motiv der 100-Euro-Goldmünze von 2006 beinhaltet das "UNESCO WELTERBE KLASSISCHES WEIMAR", 2007 die Unesco Welterbe Hansestadt Lübeck und 2008 die Unesco Welterbe Altstadt Goslar. Das Motiv der 100-Euro-Goldmünze von 2009 beinhaltet
Weitere Prägungen von 100-Euro-Goldmünzen sind von der Bundesbank zur Zeit bis mindestens 2013 geplant.
Feingehalt und Maße
Die besagten Goldmünzen haben eine Reinheit von 999.9 Feingold (24 Karat) und wiegen 1/2 Unze, d.h. in etwa 15,55 g, bei einem Durchmesser von 28 mm. Der Nominalwert der Münzen beträgt 100 Euro; das bedeutet, sie könnten mit einer dieser Münzen theoretisch auch einkaufen gehen, was aber bei dem aktuellen Goldpreis natürlich absolut nicht empfehlenswert wäre.
Wenn Sie vorhaben, z.B. die 2010 herausgegebenen 100-Euro-Goldmünzen anzukaufen, zahlen Sie im Moment hierfür laut Bundesbank 505,- Euro. Wenn Sie dies mit dem Preis der ersten Euro-Goldmünzen von 2002-2004 vergleichen (ca. 190,- Euro), dann erkennen Sie, welchen Weg der Goldkurs seit den letzten Jahren geht.
100-Euro-Goldmünzen als Anlage
Allgemein lässt sich sagen, dass die 100-Euro-Goldmünzen im Gegensatz zu den "klassischen" Anlagemünzen, wie dem Krügerrand, American Eagle oder auch dem Wiener Philharmonika, nicht unbedingt zu empfehlen sind, wenn man nur an dem reinen Goldgehalt interessiert ist und dieses Gold so nah wie möglich am aktuellen Goldpreis kaufen möchte. Wenn man allerdings auch gerne sammelt, dann spricht sicherlich nichts gegen den Erwerb der 100-Euro-Goldmünzen, die zudem auch noch sehr schön aussehen.
Es folgen die 100-Euro-Goldmünzen aus Deutschland in der Übersicht: